Column

In loving memory of Mrs. Dr. Elisabeth Leopold

 

In liebevoller Erinnerung an Frau Dr. Elisabeth Leopold

 
 
 
Egon Schiele Research Yoshiko KANETA
 

 

Last year, on August 13, 2024, Mrs. Dr. Elisabeth Leopold passed away at the age of 98.

I first met her in the summer of 1999. I remember her warm welcome before the Leopold Museum opened, showing me Schiele’s works. It was my first time in Vienna, and I was very nervous because I barely spoke any German, but Mrs. Dr. Leopold was wearing a red Minnie Mouse dress and greeted me in a friendly manner with her friends, which made me very happy. At the end of the trip, she handwrote Mr. Professor Dr. Leopold’s thoughts on Schiele’s works, for which I am truly grateful.

 

Mrs. Dr. Leopold also took great care of me during three Friends of the Leopold Museum trips to Cesky Krumlov, Amsterdam, and Salzburg. She taught me, at a time when I was overwhelmed with my own concerns, that it was important to be considerate of the other participants. Her encouragement and guidance on travel etiquette and even the importance of carrying minimal luggage are treasured to this day. She also wrote me a warm letter when the Schiele exhibition was held in Ueno(Tokyo)-JAPAN in 2022. I will miss her. I will truly miss her. She was very kind to me during my time studying in Vienna, and I can still picture her always kindly attending to visitors to the museum. The Leopold Museum can be said to have become a modern-day mausoleum for Schiele’s works. I believe this is the result of the tireless efforts of Mrs. Dr. Leopold and Mr. Professor Dr. Leopold. I will forever respect them. I will continue to devote myself to my research on Schiele, never forgetting my gratitude.

I offer my heartfelt condolences.

 

Letztes Jahr, am 13. August 2024, ist Frau Dr. Elisabeth Leopold im Alter von 98 Jahren von ihrer Familie gegangen.

Ich traf sie zum ersten Mal im Sommer 1999. Ich erinnere mich noch gut an ihren herzlichen Empfang vor der Eröffnung des Leopold Museums, als sie mir Schieles Werke zeigte. Es war mein erster Besuch in Wien und ich war sehr nervös, da ich kaum Deutsch sprach. Doch Frau Dr. Leopold trug ein rotes Minnie-Maus-Kleid und begrüßte mich freundlich mit ihren Freunden, was mich sehr freute. Am Ende der Reise schrieb sie mir Herrn Professor Dr. Leopolds Gedanken zu Schieles Werken handschriftlich auf, wofür ich ihr sehr dankbar bin.

 

Frau Dr. Leopold kümmerte sich auch während dreier Reisen der Freunde des Leopold Museums nach Český Krumlov, Amsterdam und Salzburg sehr um mich. Sie lehrte mich in einer Zeit, in der ich mit meinen eigenen Sorgen überfordert war, wie wichtig es ist, Rücksicht auf die anderen Teilnehmer zu nehmen. Ihre Ermutigung und ihre Hinweise zur Reiseetikette und sogar zur Wichtigkeit, nur minimales Gepäck mitzunehmen, sind mir bis heute ein wichtiges Anliegen. Sie schrieb mir auch einen herzlichen Brief, als 2022 die Schiele-Ausstellung in Ueno(Tokyo) -JAPAN stattfand. Sie wird mir fehlen. Sie wird mir wirklich fehlen. Sie war während meines Studiums in Wien sehr nett zu mir und ich kann sie mir noch heute gut vorstellen, wie sie sich stets freundlich um die Besucher des Leopold Museums kümmerte. Das Leopold Museum ist sozusagen ein modernes Mausoleum für Schieles Werke geworden. Ich glaube, dies ist das Ergebnis des unermüdlichen Einsatzes von Frau Dr. Leopold und Herrn Professor Dr. Leopold. Ich werde ihnen immer respektieren. Ich werde mich weiterhin meiner Schiele-Forschung widmen und meine Dankbarkeit nie vergessen.

Mein herzliches Beileid.

 
 
 
 
 
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